Studie

STREAM: Stresserleben, Schlafverhalten und mentale Gesundheit bei Autismus – Nutzung personalisierter, nicht-invasiver Messmethoden für individuelle Prognosemodelle am Beispiel der Autismus-Spektrum- Störung

LMU München

Diese Proof-of-Concept-Studie untersucht mit einem neuartigen, personalisierten E-Health-Ansatz die Wechselwirkungen zwischen Schlafqualität, zirkadianen Aktivierungsmustern und Stressempfinden im häuslichen Umfeld über 14 Tage. Der Ansatz wird exemplarisch bei Personen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) erprobt, da diese häufig unter schlechter Schlafqualität, erhöhtem Stressempfinden und einer hohen Prävalenz komorbider Depressionen leiden. Perspektivisch soll das Modell auch auf andere psychiatrische Störungen angewandt werden.

Ziel der Studie

Quantifizierung von individuellen Mustern und Prädiktoren von objektiven in Kombination mit
subjektiven Stressparametern, Stresserleben, sensorischer Reaktivität, zirkadianer Aktivität und
Schlafqualität bei Menschen mit ASS und der Entwicklung eines individualisierten Prädikationsmodells zur Prävention von psychischer Gesundheit bei Menschen mit ASS.

In der kommenden Projektphase soll die geplante Stichprobe vervollständigt, die App weiterentwickelt und das Vorhersagemodell für den individuellen Einsatz entwickelt werden.
Im nächsten Schritt ist ein Förderantrag geplant, um in einer Doktorarbeit die Anwendbarkeit des
vorgestellten Ansatzes zur Stressvorhersage breiter zu untersuchen. Hierfür sollen weitere
Patientengruppen eingeschlossen werden, welche z.B. unter chronischer Depression leiden.

MitarbeiterInnen / ForschungsleiterInnen / KooperationspartnerInnen

Antragstellerin: Prof. Dr. Christine Falter-Wagner
Kollaborationspartner: Prof. Dr. Tristan Bekinschtein
Mitantragstellerin: Clara Gernert