Studie

Langfristige psychische Gesundheitsfolgen von Kindesmisshandlung: Biologische, neurologische und psychosoziale Mediatoren im Rahmen der NAKO-Gesundheitsstudie.

Universitätsklinikum Ulm

Kindesmisshandlungen erhöhen das Risiko für schwere und chronische psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter erheblich, doch die zugrundeliegenden Mechanismen sind bislang unzureichend verstanden. Das vorliegende Projekt nutzt die einzigartige Datenbasis der NAKO-Gesundheitsstudie mit über 30.000 Teilnehmenden, um biologische, neurobiologische, psychosoziale und sozioökonomische Faktoren erstmals gemeinsam und längsschnittlich in der deutschen Bevölkerung zu untersuchen.

Ziel der Studie

Ziel ist es, multiple biologische (u.a. Allostatic Load als Maß chronischer Stressbelastung und stressassoziierte Hirnstrukturen), psychosoziale, sozioökonomische und verhaltensbezogene Faktoren (u.a. Rauchen, Schlaf) hinsichtlich ihrer vermittelnden Rolle zwischen Kindesmisshandlungserfahrungen und der psychischen Gesundheit im Erwachsenenalter zu untersuchen. Mithilfe von Strukturgleichungsmodellen und KI-basierten Analyseverfahren sollen Kausalpfade identifiziert werden, aus denen sich gezielte Ansatzpunkte für Prävention und Intervention ableiten lassen.

Initiatoren/ MitarbeiterInnen / ForschungsleiterInnen / KooperationspartnerInnen

Prof. Dr. med. Vera Clemens
Dr. phil., M.Sc. Christoph Kasinger

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Kinder-​und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Steinhövelstraße 5, 89075 Ulm

Ausführliche Projektbeschreibung

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Weiterführende Links

uniklinik-ulm.de/kinder-und-jugendpsychiatrie-psychosomatik-und-psychotherapie
nako.de