Studie

Früherkennung von Essstörungen – eine Studie zur Erfassung des Prodromalstadiums bei Anorexia und Bulimia nervosa

LMU München

Ziel des Projekts ist die retrospektive Identifikation prodromaler Symptome bei Anorexia und Bulimia nervosa aus Sicht betroffener Patientinnen und ihrer Eltern mittels eines neu entwickelten Messinstruments. Die Ergebnisse sollen zur Entwicklung eines Früherkennungsinstruments beitragen, um Risikopersonen frühzeitig zu identifizieren und gezielt präventiv unterstützen zu können. Damit leistet die Studie einen innovativen Beitrag zur Optimierung früher Interventionsstrategien bei Essstörungen.

Ziel der Studie

Ziel der Studie ist die retrospektive Exploration der Prodromalphase bei Anorexia und Bulimia nervosa aus Patientinnen- und Elternsicht mittels eines neu entwickelten Messinstruments, um frühe kognitive und behaviorale Symptome sowie deren zeitliche Abfolge zu identifizieren. Durch den Vergleich mit Diäthaltenden und Personen ohne gezügeltes Essverhalten soll die Spezifität des Instruments überprüft und ein tieferes Verständnis für die Entstehungsprozesse von Essstörungen gewonnen werden. Die Ergebnisse sollen langfristig zur Entwicklung wirksamer Früherkennungs- und Präventionsmaßnahmen beitragen.

Forschungsleitung

  • Dr. Dipl.-Psych. M.Sc. Sandra Schlegl, LMU München, Klinikum der Universität München, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, München
  • Prof. Dr. med. M.Sc. Ulrich Voderholzer, Schön Klinik Roseneck, Prien am Chiemsee, sowie LMU München, Klinikum der Universität München, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, München

Kooperationspartner

  • Prof. Dr. med. Christoph U. Correll, Charité Berlin, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters