Studie

Entschlüsselung der Pathophysiologie der bipolaren Störung – Der Einfluss seltener genetischer Varianten auf neuronale und astrozytäre Zellmodelle

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Klinik & Poliklinik für Psychiatrie, Abteilung für Psychiatrische Genomik

Die bipolare Störung ist eine schwere psychische Erkrankung mit manischen, depressiven und teilweise psychotischen Symptomen, die etwa 1 % der Weltbevölkerung betrifft und eine hohe genetische Vererbbarkeit aufweist. In der Studie werden 33 Gene, in denen genetische Veränderungen mit der bipolaren Störung in Verbindung gebracht werden konnten, mittels modernster Hochdurchsatzuntersuchungen im Labor in verschiedenen menschlichen Gehirnzellen analysiert, indem sie deaktiviert werden, um ihre Auswirkungen auf die Zellfunktion besser zu verstehen und Erkenntnisse über die Ursachen der Erkrankung zu gewinnen.

Ziel der Studie

Ziel der Studie ist es, mit hochmodernen Methoden und unterschiedlichen Zellmodellen menschlicher Gehirnzellen die Funktion von genetischen Veränderungen bei bipolarer Störung zu untersuchen, um biologische Ursachen der Erkrankung aufzudecken und langfristig präzisere Therapieansätze zu ermöglichen.

MitarbeiterInnen / ForschungsleiterInnen / KooperationspartnerInnen

Forschungsleiterin: Eva-Christina Schulte, Univ.-Prof. Dr. Dr.
Mitarbeiterinnen (Ph.D. Studentinnen): Lea Fischer, M.Sc.; Fatima Mohamedelmugadam, M.D.
Kooperationspartner: Dr. Andrew Bassett; Cell Editing Group; Wellcome Sanger Institute; Hinxton, Cambridge, Großbritannien

Ausführliche Projektbeschreibung

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Weiterführende Links

ukbonn.de/psychiatrie-und-psychotherapie/forschung/sektionen/sektion-genomik-und-epigenomik/